Michelle Carrier

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Name: Michelle Carrier
Alter: 20
Studiengang: Betriebswirtschaftslehre
Fachrichtung: Hotel- und Tourismusmanagement
Kooperationspartner: AVITAL Resort Winterberg

Ich persönlich bin auf einem anderen Wege an die IBA herangeführt worden, als die meisten anderen. So habe ich nach Stellen für den Studiengang Hotel- und Tourismusmanagement gesucht und mich in dem Zuge bei verschiedenen Praxisbetrieben beworben. Das AVITAL Resort in Winterberg, in dem ich arbeite, arbeitet seitdem mit der iba als Kooperationspartner zusammen. Es führen also viele Wege nach Rom!

Während des Studiums an der IBA wird man hauptsächlich von Dozenten unterrichtet, die direkt aus ihrem Fachgebiet kommen. Somit besteht die Möglichkeit, die Inhalte anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis vermittelt zu bekommen. Ein ausschlaggebender Vorteil ist es daher auch, dass das Studium auf einer sehr persönlichen Ebene stattfindet. Die kleine Gruppe, die fast schon wie ein Klassenverbund wirkt, lässt es zu, im Gegensatz zu großen Universitäten, Fragen zu stellen und das Tempo im Unterricht gewissermaßen selbst zu beeinflussen. Im betriebswirtschaftlichen Teil werden Fächer/ Module wie Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Mathematik, Marketing, Controlling, Personalwirtschaft und vieles weitere unterrichtet.

Insbesondere der fachspezifische Unterricht, der in den Blockwochen stattfindet, ist für den Tourismus-Studiengang sehr spannend. Hier fährt man zusammen mit den Kommilitonen aus dem eigenen Fachbereich an einen anderen IBA Standort in Deutschland. Module wie Tourismus-, Destinations- und Hotelmanagement verbinden die im Betrieb erlangten Inhalte mit der theoretischen Grundlage der IBA.

Ein großer Pluspunkt für das System der IBA ist auch die Tatsache, dass man viele neue soziale Kontakte kennenlernt. So können sich private Freundschaften entwickeln, die vor allem durch das gemeinsame Wohnen (wenn gewollt) während der Blockwochen vertieft werden. Aber auch beruflich kann durch die regelmäßige Begegnung ein Netzwerk aufgebaut werden, das hilfreich für die Zukunft nach dem Studium ist. Man bekommt außerdem Einflüsse aus anderen Fachrichtungen, da man den BWL- Unterricht gemischt verbringt.

Für die Praxisbetriebe ist es vorteilhaft, dass diese sehr engagierte und verantwortungsbewusste duale Studenten erhalten, die den Betrieb kennenlernen, weiterbringen und möglicherweise auch in der Zukunft entwickeln wollen. Die Grundlage dafür ist das Modell der geteilten Woche, durch welches man das erlangte Wissen sofort in den Betrieb einbringen kann. Die wissenschaftlichen schriftlichen Arbeiten, die während des Studiums vom Studierenden verfasst werden, bringen ein selbstständiges Beschäftigen mit der Branche mit sich.

Natürlich können in den komprimierten drei Jahren des dualen Studiums nicht alle Inhalte vermittelt werden, die für führende Tätigkeiten hilfreich sind. Jedoch sammelt man grundsätzliche Erfahrungen und bekommt einen Eindruck von allen wichtigen Themen der Betriebswirtschaftslehre und vor allem von der Tourismusbranche. Alles andere erfährt man in der Zukunft durch viel berufliche Praxis.

Was aber ausschlaggebend und sehr positiv ist, ist, dass man nach dem Studium gut beurteilen kann, wo man in der Zukunft tätig sein möchte. So bekommt man auch durch Exkursionen richtungsweisende Eindrücke von unterschiedlichen Hotels, Destinationen und Unternehmen der Tourismusbranche.